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Die Seidenstraße

Auf den Spuren Marco Polos


Informationen zum Vortrag aus der Reihe
„Alte Handelswege der Menschheit”
© Brigitte Stumpf-Braunsmann, Mettmann, 2004




Der nachfolgende Text ist meinem Flyer zum Vortrag entnommen.


„Die sagenumwobene Seidenstraße ist wohl die bekannteste Handelsroute der Menschheit. Sie ist ein Netz aus unzähligen Handelsstraßen in Asien und zwischen dem fernen Osten und Europa. Sie ist das Symbol der Verbindung zwischen Orient und Okzident.


Die Seidenstraße führte vom Mittelmeer (von Syriens Nordküste mit den Handelsmetropolen Antiochia und Aleppo) bis in den Norden Chinas (Loyang). Zahlreiche Abzweigungen in Süd- und Westasien kennzeichnen ihren Verlauf.


Rom und Peking waren Ausgangs- und Endpunkte dieses Systems von Routen, die sich über Tausende von Kilometern hinzogen und durch die gefährliche Wüste Taklamakan, den Hohen Pamir, durch Afghanistan, Persien, Syrien, die Türkei und schließlich nach Europa führten.


Die Seide war Symbol und Namensgeber dieses Wegenetzes. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab ihm der deutsche Geograf Ferdinand von Richthofen
den Namen „Seidenstraße”.


Die Seidenstraße war natürlich auch eine Handelsstraße für andere Handelswaren als Seide. Auf ihr wurden Güter wie Gewürze, Papier, Tee, Weintrauben und Weihrauchkörner ausgetauscht, oft gegen Glas- und Edelmetallwaren aus dem Mittelmeerraum. Glas und Edelmetall waren die wichtigsten Importgüter für China.


15 Jahrhunderte lang wurden diese wertvollen Güter über die Seidenstraße transportiert, reisten Botschafter auf ihr, führte man Kriege um sie.
Dann kam ihr jähes Ende:


Die Pestepidemie, die 1348/49 in Europa wütete, führte aus europäischer Sicht zum Zusammenbruch der Verbindung zwischen der westlichen Welt und China.
Aus asiatischer Sicht trugen politische Veränderungen zum Ende der Seidenstraße bei: Mit Gründung der Ming-Dynastie stand China nun weniger
den Europäern als vielmehr den Persern offen.
Zugleich nahm der Verkehr auf den Seerouten erheblich zu.
Die jahrhundertealten Handelsbeziehungen
auf der sagenumwobenen Seidenstraße kamen zum Erliegen.

Mit dem 15. Jahrhundert endet die Epoche der Seidenstraße.

Und es beginnt die Zeit der Seefahrer ...

Der reich bebilderte Diavortrag veranschaulicht „Auf den Spuren Marco Polos“
die Geschichte dieses jahrtausendealten Handelswegs.“
© Brigitte Stumpf-Braunsmann, Mettmann, 2004




Literaturempfehlung:
Ulrich KNEFELKAMP et al. (1992): Marco Polo und die Seidenstraße
(Abenteuer Geschichte 30). Ravensburg.




Kontakt


Anfragen für Vorträge, Fortbildungen und Ausstellungen zum Thema
sowie  Einzelbuchbestellungen, gerne auch signiert,
richten Sie bitte direkt an:

Brigitte Stumpf-Braunsmann
Diplom-Psychologin
Psychologische Gesundheitsförderung BDP
D-40822 Mettmann
Internet: www.bildung-und-gesundheit.de
E-Mail: siehe Kontaktformular


 

 

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zuletzt aktualisiert: 18.02.2012