Essbare Blüten
Nachfolgende
Rezepte sind meiner Rezeptesammlung
Heilkräuter
- ein Genuss entnommen,
erschienen
im Schnell-Verlag, Warendorf, 2004.
"Essbare
Blüten sind in der Kräuterküche voll im Trend.
Jeder noch so einfache Salat, jedes Gericht wird
mit essbaren Blüten zu einem Glanzlicht auf
Ihrem Tisch! Zudem enthalten sie wertvolle
Inhaltsstoffe (Nektar, Blütenstaub etc.), die in
anderen Pflanzenteilen nicht vorkommen. Doch
verwenden Sie nur Blüten, von denen Sie ganz
sicher wissen, dass sie essbar sind. Ungespritzt
und frisch müssen sie außerdem sein. Die
Fachliteratur und die nachfolgende kleine
Übersicht helfen Ihnen dabei:
Essbar
sind z. B.:
Borretschblüten,
sie sind himmelblau und haben ein leichtes
Gurkenaroma.
Die
Blütenblätter von Chrysanthemen und Dahlien
schmecken leicht bitter. Sie sollten Ihren Salat
darauf abstimmen. Etwas Zucker und ein wenig
Sahne mildern den Geschmack.
Die
gelben Dolden des Gewürzfenchels erinnern an
Anis und Lakritz.
Indianernesseln
eignen sich prima zum Dekorieren (und zum Essen!).
Phloxblüten
schmecken wunderbar süß und gelten als sehr
delikat
Taglilien
sind knackig-frisch im Geschmack.
Probieren
Sie auch die Blütenblätter von Veilchen,
Zierlauch und Zucchini.
Trauen
Sie sich!
Neben
den oben genannten sind die Blüten auch von
folgenden Kräutern essbar: Bärlauch,
Bohnenkraut, Dill, Dost, Frauenmantel, Fenchel,
Gänseblümchen, Giersch, Gundermann, Huflattich,
Jasmin, Kapuzinerkresse, Klatschmohn (nur die
Blütenblätter), Knoblauchsrauke, Königskerze,
Kornblume, Lauch, Löwenzahn (roh nur die
Blütenblätter oder die Knospen; für einen
alkoholischen Auszug kann man auch die ganze
Blüte verwenden), Malve, Majoran, Melisse,
Minze, Nachtkerze, Nelkenwurz, Odermennig,
Pastinake, Quendel, Rose, Ringelblume, Salbei,
Sauerklee, Sonnenblume, Spitzwegerich,
Taubnessel, Thymian, Vogelmiere, Wegerich (die
Blütenknospen), Wicke und Wiesenschaumkraut,
Ysop.
Essbare
Blüten werden in aller Regel roh gegessen. Es
sei denn, Sie servieren sie als Versteckte
Blüten (...) in Teig gebacken. Mal essen
Sie die Blüte als ganze, mal essen Sie nur die
Blütenblätter und mal nur die Knospe:
Löwenzahnknospen gelten als absolute
Delikatesse!
Vor
dem Verzehr sollten Sie die Blüten nicht
waschen, denn Sie würden auch den wertvollen
Nektar und den Blütenstaub dadurch abwaschen.
Allerdings sollten Sie nachschauen, ob sich nicht
noch Bienen, Ohrenkneifer und andere kleine
Insekten in den schmackhaften Blüten verstecken.
Sie wollen sie doch nicht mitverspeisen,
oder? (© B.STUMPF-BRAUNSMANN, 2004:
Heilkräuter ein Genuss,
Warendorf: Schnell)
In
meiner Rezeptesammlung Heilkräuter ein
Genuss finden Sie viele Blüten-Rezepte aus
der Kräuterküche:Gänseblümchensuppe,
Kandierte Blüten, Kräuterblütentoast,
versteckte Blüten,
Lavendelblütenzucker, Veilchenblütenbutter u.
v. m.
Zitierte Literatur
Brigitte
Stumpf-Braunsmann (2004): Heilkräuter ein
Genuss!
Rezepte
und Anleitungen.
Warendorf:
Schnell Verlag.
Rezepte
und Anleitungen von Kräuterweinen,
Kräuterschnäpsen und Kräuterlikören, von
nicht alkoholischen Zaubertränken
wie Tees, Sirups, Kräutermilch und -säften etc.
sowie einem ausführlichen Rezeptteil mit
kulinarischen Genüssen, die Sie durch den Tag
begleiten, und - last but not least - allerlei
Kräuter-Raffinessen, von Lavendelzucker und
Schnittlauchbutter über grüne Chips bis
versteckte Blüten u. v. m.
192
Seiten. Mit zahlreichen Abbildungen.
ISBN
3-87716-762-4.
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über den Buchhandel (9,90 ). Signierte
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